Umfassende Bildung

Die Anforderungen an die Bildung junger Menschen steigen stetig. Arbeitgeber verlangen neben guten schulischen Leistungen und Fachwissen immer öfter auch ausgeprägte Sozial- und Selbstkompetenzen. Kinder und Jugendliche erwerben wichtige fachliche wie persönliche Kompetenzen nicht nur in Schule und Berufsausbildung, sondern auch im Rahmen non-formaler Bildungsaktivitäten wie etwa einem freiwilligen Engagement in der ausserschulischen Jugendarbeit, wo sie oft besonders motiviert sind, Neues zu lernen.Die Hoheit über die Bildung liegt heute aber immer noch ausschliesslich bei den Schulen; die ausserschulische Jugendarbeit gilt daneben – zu Unrecht – nur als sinnvolle Ergänzung und nicht als gleichwertiger Bildungspartner. 

Verstärkte Kooperationen in lokalen Bildungsnetzwerken schaffen nicht nur bessere Bildungsbedingungen und eine grössere Vielfalt von Bildungsmöglichkeiten. Sie führen auch dazu, dass bestehende räumliche Ressourcen und Infrastrukturen noch besser genutzt werden können. Wenn Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Musikvereine, Sportvereine, Tagesstätten etc. als wichtige Bildungsorte neben der Schule begriffen werden, können sich Kinder  und Jugendliche mit gutem Erfolg an verschiedenen Orten ihres Lebens- und Sozialraumes bilden.
Das Grundlagendokument "Umfassende Bildung" findet sich hier in dt. und frz. als pdf