Im LernRAUMreallabor – Schule neu denken, gestalten und testen

Das PULS+LernRAUMreallabor ist Teil des PULS+ Forschungsprojektes und wird jeweils in Kooperation mit einer der fünf beteiligten Universitäten und je einer Projektschule vor Ort durchgeführt.

"Für mich ist das ein riesiger Erfolg, wenn Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Ideen, die sie zuerst zu Papier gebracht haben, dann im Austausch miteinander und mithilfe von Studierenden und Pädagogen umsetzen können. Ich finde das aus der Perspektive von Kindern total spannend, wenn sie dann miterleben können, wie ihre Idee, ihr kleines Modell, dann Gestalt annimmt und lebensgross im Schulhaus Anwendung findet. Diese Kollaboration zwischen den Erwachsenen und den Kindern ist für mich etwas ganz Wertvolles. Kinder in ihrem Arbeiten, in ihrem Tun und ihrem Denken ernst zu nehmen und sie als ernst zu nehmende Partner zu behandeln, um mit ihnen gemeinsam das Schulhaus gestalten. Das finde ich eine ganz tolle Initiative." So schildert die Landesschulinspektorin Frau Dr. Ingrid Handle ihre Eindrücke, als sie das Reallabor+ an der Volkschule am Unteren Stadtplatz in Hall, besuchte.

Andreas Hammon, langjähriges Vorstandsmitglied des Netzwerkes Bildung und Architektur ist Projektleiter von PULS+LernRAUMreallabor. Er erklärt die Ansätz, Ziele und Innovationen des Projektes wie folgt:

Das Projekt PULS+LernRAUMreallabor verknüpft reale Aufgabenstellungen einer innovativen schulischen Praxis mit der Aus- und Weiterbildung an Hochschulen und bildet so eine besondere transdisziplinäre und multiperspektivische Lernumgebung. In diesem Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Praxisverbund werden aktuelle Aufgabenstellungen der (Hoch)Schul- und Unterrichtsentwicklung in ihren Wechselwirkungen zum Raum, in einem fünftägigen LernRAUMreallabor bearbeitet und weiterentwickelt. Im Rahmen des Projekts werden drei Lernebenen in einem generationsübergreifenden Lern-Projekt zusammengeführt:

  1. Schule: Schülerinnen und Schüler;
  2. Hochschule: Studierende der Pädagogik und Architektur;
  3. Berufliche Praxis: Lehrpersonen der Projektschule; Weiterbildung: Hospitation im Rahmen des PULS-Universitätskurs: Lernen und Raum entwickeln.

Das PULS+LernRAUMreallabor ist Teil des PULS+ Forschungsprojektes und wird jeweils in Kooperation mit einer der fünf beteiligten Universitäten und je einer Projektschule vor Ort durchgeführt. Den Weg für die LernRAUMlabore ebnete das Netzwerk Bildung & Architektur. Im Auftrag der Abteilung Raum und Anlagen des Erziehungsdepartements Kanton Basel-Stadt, wurde 2013 die ersten LernRAUMlabore als Teil einer kooperativen SchulRAUMentwicklung an den Primarschulen Bruderholz und Bläsi durchgeführt.

Beispiele zu bereits durchgeführten PULS+LernRAUMreallaboren:

  • Universität Innsbruck mit Studierenden den der Architektur: Grundschule Hall in Tirol (A)
    Hier gehts zum Video 
  • Kunstuniversität Linz mit Studierenden der Architektur und Pädagogik: Impuls Schule + ROSE Steyr (A)
    Hier gehts zum Beitrag von RTV
  • Pädagogische Hochschule-FHNW Studierende der Pädagogik: Grundschule Wigoltingen Kanton Thurgau (CH)

Was kann sich aus einem LernRAUMreallabor entwickeln?

  • Beispiel: Gesamtschule Rosenhöhe in Bielefeld (D): Raumstrukturen – Cluster, Möblierung, Tischsystem, Seilnetzkonstruktion
    Hier gehts zu Video

Hier gehts zum Beitrag der PHZH zum Thema "Das Reallabor- Ein Plädoyer für die partizipative Schulraumgestaltung"

 

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