Mangelnde Ressourcen für die Partizipation bei Schulbauprojekten

Die Ausführungen von LCH und VSLCH zur Mitwirkung im neuen Vorstand sind sehr aufschlussreich, weshalb wir sie hier zugänglich machen.

Antwort des LCH:

Protokollauszug Geschäftsleitung LCH vom 7. Juni 2021:

«Guten Tag Herr Maurer

Die Geschäftsleitung LCH hat an ihrer Sitzung vom 7. Juni 2021 die Anfrage des Netzwerkes Bildung & Architektur um erneute Vertretung des LCH im Vorstand behandelt. Der genaue Wortlaut des Beschlusses kann dem untenstehenden Protokollauszug entnommen werden.

TR 4.6 Netzwerk Bildung & Architektur: Anfrage Vertretung LCH
Zentralsekretärin Franziska Peterhans informiert über die Anfrage des Netzwerkes B&A um erneute Vertretung des LCH im Vorstand. Seit der Gründung  des Netzwerkes B&A in Aarau vor gut 11 Jahren ist es erklärtes Ziel, sowohl auf höchstem fachlichen und methodischem Niveau Gemeinden bei der Lösung ihrer Schulraumherausforderungen zu unterstützen und zu begleiten als auch regional und international zu wirken und einen Austausch anzustreben. ZS Franziska Peterhans wurde als Vertreterin des LCH in den Vorstand gewählt und vertrat während rund fünf Jahren die Anliegen und Interessen des LCH im Netzwerk B&A. Nachdem in effizienter Weise viel gute Arbeit geleistet worden war, wurde die zeitliche Belastung auch wegen interner Herausforderungen im Vorstand immer grösser. Im Verbandsjahr 2014/15 beschloss die GL LCH daher auf Antrag von ZS Franziska Peterhans, auf einen weiteren Einsitz des LCH im Vorstand zu verzichten. 

Nun hat der Gründungspräsident, Urs Maurer, wieder das Ruder übernommen und sich bei ZS Franziska Peterhans gemeldet: Am 8. Juni 2021 findet die 11. Ord. MV des Netzwerkes B&A in Klingnau statt. Unter anderem soll der Vorstand revitalisiert werden. Das Netzwerk würde sich ausserordentlich über eine enge Zusammenarbeit mit dem LCH freuen. Im Vorstand fehlt zur Minimalbesetzung gemäss Statuten noch eine (weibliche) Person.

Die GL LCH ist sich einig, dass der Schulbau ein spannendes und wichtiges Thema ist und Bildungsaspekte in der Architektur viel zu wenig Beachtung finden. Bruno Rupp ergänzt, dass sich Schulleitungen zurecht vermehrt dagegen wehren, ohne zusätzliches Mandat in die Planung von Schulhausbauten involviert werden, weil der Aufwand enorm ist. Andererseits gibt es beeindruckende Beispiele dafür, wie Schulhausneu-bauten den Bedürfnissen aller Beteiligter gerecht werden können, wenn von Anfang an partizipativ gearbeitet wird. Voraussetzung dafür sind entsprechende partizipative Strukturen und zeitliche Ressourcen. Im «Feierabendbetrieb» ist eine echte Mitwirkung der Lehrpersonen und Schulleitungen nicht zu bewältigen. Insbesondere ist zu Beginn des Prozesses mehr Zeit einzuplanen, dafür können in dieser Phase viele Entscheide getroffen werden, welche die spätere Umsetzung erleichtern.»

 

Antwort des VSLCH:

«Lieber Herr Maurer

Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass wir Ihrer Anfrage gerne nachkommen und das Netzwerk Bildung & Architektur als Kooperationspartner unterstützen.
Dem Schulraum messen wir eine hohe Bedeutung zu, genau wie Sie. Aus unserer Sicht könnte ein Leitsatz heissen: Architektur folgt der Pädagogik.

Eine aktive Rolle können wir leider nicht einnehmen. Dazu fehlen uns die zeitlichen Ressourcen. Sie können jedoch unser Logo und Namen verwenden.»

Jörg Berger, VSLCH Mitglied der Geschäftsleitung, Zug, 16. Juni 2021

 

Zuspitzung der Ressourcenfrage in der Stadt Bern

Schon im Jahr 2013 wurden bei einer Rückmeldung der Schulleitung nach einem Schul(um-)bauprojekt die mangelnden Ressourcen bei Schulleitung und Lehrpersonen beklagt.

Nach dem Begriff:

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